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Claudia Cayama
Claudia Cayama Contributing Writer | Love for Lore and World-Building
Faktencheck von: Vita Stevens
Aktualisiert: September 11, 2026
War Thunder-Testbericht im Jahr 2026: Lohnt es sich noch, das Spiel zu spielen?
Image Credit: Gaijin Entertainment

Es ist selten, eine ehrliche und schonungslose Rezension zu „War Thunder“ zu finden, doch genau das verlangt dieser riesige Militär-Gigant. Seit seiner Veröffentlichung im Jahr 2012 hat es sich zu einem der mechanisch komplexesten, am heftigsten diskutierten und meistgespielten Fahrzeugkampfspiele der Welt entwickelt.

Entwickler Gaijin Entertainment hat etwas wirklich Einzigartiges geschaffen: einen Titel, der als einer der authentischsten Militärfahrzeug-Simulatoren gilt, der je entwickelt wurde, und gleichzeitig als eines der am aggressivsten monetarisierten F2P-Spiele auf Steam fungiert.

Diese „War Thunder“-Rezension blickt hinter die Kulissen und bewertet das aktuelle Ökosystem des Spiels im Jahr 2026: Dabei werden Boden-, Luft- und Seekämpfe auf PC, PS5 und Xbox Series X|S unter die Lupe genommen.

Seien wir ehrlich: Die meisten „War Thunder“-Rezensionen sind entweder veraltet, beziehen sich ausschließlich auf den PC oder beschränken sich auf vage Zusammenfassungen wie „Es macht Spaß, ist aber sehr grindlastig“. Diese Analyse ist anders. Ich werde eine spezielle Leistungsanalyse für Konsolenspieler, einen plattformspezifischen Abschnitt für Xbox-Fans sowie eine definitive Antwort darauf liefern, ob das Free-to-Play-Modell heute tatsächlich noch tragfähig ist.

★ PLAY WAR THUNDER TODAY

War Thunder – Überblick über den Spieltest

Werfen wir einen Blick auf das schiere Ausmaß dieses absoluten Giganten. War Thunder wurde von Gaijin Entertainment entwickelt, erschien bereits im Jahr 2012 und hat sich seitdem durch ununterbrochene Updates weiterentwickelt

Heute ist es eine umfassende Crossplay-Plattform, die PC, PS4, PS5, Xbox One und Xbox Series X|S umfasst. Ganz gleich, für welche Plattform du dich entscheidest – du landest in einem riesigen, einheitlichen Matchmaking-Pool, in dem sich Lobbys sofort bilden, selbst um 3 Uhr morgens.

Was das Spiel zu einem faszinierenden Kandidaten für eine „War Thunder“-Rezension macht, ist sein absurder, fast schon erschöpfender Fuhrpark. Wir sprechen hier von über 2.500 historisch detaillierten Fahrzeugen, die von Doppeldeckern aus der Zwischenkriegszeit bis hin zu modernster Militärtechnik aus dem Jahr 2026 reichen. 

Es gibt zehn riesige Technologiebaume zu erklimmen, darunter die der USA, Deutschlands und der UdSSR, aufgeteilt in Land-, Luft- und Seestreitkräfte. Jeder Zweig spielt sich wie ein völlig anderes Spiel, und Gaijin stellt regelmäßig das Meta auf den Kopf, indem es beispielsweise Rang-IX-Mehrzweckjäger der 5. Generation einführt.

Mit 95 Millionen registrierten Konten und Steam-Zahlen, die locker Spitzenwerte von über 125.000 gleichzeitigen Nutzern erreichen, bleibt es mit Leichtigkeit die meistgespielte kostenlose Militär-Sandbox der Welt.

YouTube Video

Ist War Thunder gut? Kurzes Fazit

Ist „War Thunder“ gut? Ich würde sagen: Ja, das ist es auf jeden Fall – und verdient von mir eine solide Bewertung von 7,4/10. Derzeit ist dieses Spiel eines der mechanisch komplexesten und am stärksten frequentierten Fahrzeugkampfspiele auf dem Markt, und der Download kostet euch keinen Cent.

Der eigentliche Haken ist die extrem steile Lernkurve in Verbindung mit einem aggressiven Free-to-Play-Grind, der langfristige Geduld deutlich stärker belohnt als impulsive Ausgaben. Wenn du wissen möchtest, wie du auf dem Schlachtfeld überleben kannst, ohne dein Portemonnaie zu strapazieren, findest du alles, was du wissen musst, direkt hier unten.

Grafik und Sound in War Thunder: Wie gut sieht es aus?

Ein Panzer in Wüstentarnung in einer sandigen Stadtkulisse, im Hintergrund eine gewaltige Explosion

Optisch muss jede moderne War Thunder-Rezension anerkennen, wie gut sich das Spiel dank der regelmäßig aktualisierten Dagor-Engine von Gaijin behauptet. Wenn man die Einstellungen auf dem PC auf das Maximum hochdreht, offenbart sich eine außergewöhnliche Detailtreue der Fahrzeuge – von einzelnen Nieten über realistische Verwitterungseffekte bis hin zu präzisen Tarnmustern. 

Ebenso beeindruckend ist die Vielfalt der Umgebungen, die dich von gefrorenen arktischen Tundren über dichte Dschungel bis hin zu vom Krieg zerstörten europäischen Städten führt – bei dynamischem Wetter und wechselnder Tageslichtbeleuchtung. 

Profi-Tipp

Wenn du auf der Konsole spielst, solltest du sofort die Audio-Regler anpassen. Ich empfehle dir dringend, die Lautstärke deines eigenen Motors auf etwa 30 % zu senken, während du die Lautstärke der Motoren anderer Spieler auf Maximum belässt: Das fühlt sich wie ein echter Cheat-Code an, um feindliche Panzer zu hören, die dich von der Seite angreifen, noch bevor du sie siehst.

Auch Konsolenspieler kommen nicht zu kurz: Sowohl die PS5 als auch die Xbox Series X bieten eine wunderbar flüssige 4K-Auflösung bei 60 fps und eine Texturqualität, die frühere Konsolengenerationen alt aussehen lässt.

Vor allem durch das Sounddesign fängt das Spiel das Chaos des Schlachtfelds perfekt ein. Man hört für jedes Fahrzeug ein unverwechselbares Motorengeräusch; ein Tiger I klingt ganz anders als ein M4 Sherman. Explosionen, vielschichtige Schussgeräusche und dröhnende Flugzeugmotoren sorgen für ein unglaubliches Richtungsgefühl und belohnen jeden, der ein gutes Headset verwendet.

Auch außerhalb der Kämpfe verdient der Soundtrack Lob. Die orchestrale Musik von „War Thunder“ verbindet Militärmärsche, cineastische Streichermelodien und länderspezifische Themen, die die Atmosphäre unterstreichen , ohne dabei abzulenken. Die Musik passt sich gut an den Wechsel zwischen Menüs und Gefechten an und trägt dazu bei, ein Gefühl für das Ausmaß und die historische Bedeutung zu vermitteln, während die Kampfgeräusche weiterhin im Mittelpunkt stehen.

Land, Luft und See: Drei völlig unterschiedliche Spiele in einem

Kampfflugzeug mit aktiviertem Nachbrenner, das während eines Luftkampfs über hügeliges Gelände fliegt

Ich denke, „War Thunder“ hätte in drei separate Spiele aufgeteilt werden können. Landstreitkräfte, Luftstreitkräfte und Seestreitkräfte haben jeweils ihre eigenen Forschungsbäume, Kampfbewertungen, Fortschrittssysteme und Lernkurven. Der Wechsel von Panzern zu Flugzeugen oder von Luftkämpfen zu Schlachtschiffen verändert die Herangehensweise an einen Kampf grundlegend. 

Das ist auch der Grund, warum es nicht die eine „beste“ Spielweise gibt. Ganz gleich, ob Sie rasante Luftkämpfe, methodische Panzerschlachten oder gemächlichere Seeschlachten bevorzugen – jeder Zweig bietet ein einzigartiges Erlebnis mit eigenen Stärken, Schwächen und einer treuen Spielergemeinschaft.

Wenn du bereits andere Titel gespielt hast, wirst du feststellen, dass dieses Konzept das Spiel zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten selbst für die besten Kriegsspiele oder traditionellen Fahrzeugkampf-Reihen auf dem Markt macht.

Ground Forces: Der beste Einstieg

Ein grüner Panzer, der neben einem zerstörten Gebäude Schaden nimmt, aus dessen Seite Rauch aufsteigt

„Ground Forces“ ist der Bereich, in dem die meisten Spieler beginnen, und jede ehrliche „War Thunder“-Rezension muss dir sagen, dass dies dein bester Einstieg ist. Jeder Schuss unterliegt den Gesetzen der Physik, sodass Geschosstyp, Auftreffwinkel und Panzerungsdicke darüber entscheiden, ob du die Panzerung durchschlägst oder harmlos abprallst. 

Die Auswahl reicht von leichten Panzern aus dem Zweiten Weltkrieg bis hin zu modernen Kampfpanzern mit Wärmebildoptik und aktiven Schutzsystemen. Die Vielfalt ist fantastisch, aber Kämpfe auf hohen Stufen sind gnadenlos; oft reicht ein einziger Treffer, um dich zu vernichten, und das Respawnen kostet Spawn-Punkte. Wenn du verschiedene Optionen abwägst, zeigt dieser Vergleich zwischen „War Thunder“ und „World of Tanks“, wie sich diese intensiven Panzermechaniken im Vergleich schlagen.

Luftstreitkräfte: Wo alles begann

Kampfflugzeug mit Kürbis-Aufklebern, das ein feindliches Flugzeug über einer Küstenlandschaft verfolgt

Luftkämpfe sind seit jeher die größte Stärke von War Thunder. Der Arcade-Modus ist schnell und leicht zugänglich, während der Realistische Modus ein sorgfältiges Energiemanagement, die Berechnung des Vorstocks sowie ein Verständnis für den Flugbereich des Flugzeugs erfordert. 

Der Simulator-Modus verzichtet auf das HUD und erfordert eine Cockpit-Ansicht sowie einen Joystick. Wenn man den Dreh erst einmal raus hat, kann er problemlos mit den besten kostenlosen Kriegsspielen mithalten und bietet den authentischsten Luftkampf, den es gibt. Der Nachteil zeigt sich in den höchsten Rängen, wo ständiger Raketenbeschuss und häufige Begegnungen mit übermächtigen Gegnern das Matchmaking eher frustrierend als taktisch spannend machen, wenn man unterlegen ist.

Naval Forces: Das versteckte Juwel

Ein großes graues Schlachtschiff, das in der Third-Person-Perspektive durch die Weiten des offenen Ozeans fährt

Die Seestreitkräfte stehen in einer „War Thunder“-Spielrezension selten im Rampenlicht, sind aber perfekt, wenn man ein langsameres, strategisches Tempo bevorzugt. Die Gefechte umfassen Küstenschiffe, Zerstörer, Kreuzer und riesige Schlachtschiffe, wobei die Positionierung Vorrang vor schnellen Reflexen hat.

Ein großer Pluspunkt ist die geringere Spielerdichte; die Wartezeiten sind kurz und die Lobbys wirken weitaus weniger überfüllt als bei „Ground Forces“. Der Nachteil ist ein kürzerer, weniger ausgearbeiteter Forschungsbaum für die Marine, wodurch einige Nationen nur über unvollständige Flottenaufstellungen verfügen. Dieser Aspekt wird oft übersehen, ist aber zweifellos der am meisten unterschätzte Zweig.

★ TRY IT TODAY

Spielmodi: Arcade, Realistisch oder Simulator – Mit welchem Modus solltest du beginnen?

Eine meiner größten Hürden zu Beginn war es, herauszufinden, in welcher Warteschlange ich mich anmelden sollte. War Thunder unterteilt seine Matches in drei völlig unterschiedliche Schwierigkeitsstufen. Im Gegensatz zu anderen Kampfspielen, bei denen lediglich die Lebenspunkte der Gegner angepasst werden, verändert der Wechsel des Modus hier grundlegend das Fahrverhalten deiner Fahrzeuge, das Physikverhalten und die taktischen Hilfestellungen, die auf deinem HUD angezeigt werden. 

Das verändert den Charakter des Spiels drastisch. Wenn du herausfinden möchtest, inwiefern War Thunder zu deinem Spielstil passt, ist die Wahl des richtigen Einstiegspunkts entscheidend, um sofortige Frustration im Hangar zu vermeiden.

Arcade-Kämpfe

Blick durch das Zielfernrohr eines Panzerschützen, der über felsiges Gelände auf ein feindliches Fahrzeug zielt

Der Arcade-Modus ist der absolut beste Einstieg für absolute Neulinge. Egal, ob du dir einen War Thunder PS5-Testbericht oder einen War Thunder Xbox-Testbericht ansiehst, um zu erfahren, wie die Konsolenportierungen funktionieren – dieser Modus bietet das zugänglichste Spielerlebnis auf jedem Controller. 

Deine Panzer und Flugzeuge erhalten Leistungssteigerungen, ein äußerst fehlerverzeihendes Handling, schnellere Besatzungswechsel und eine farbcodierte Durchschlagskraftanzeige, die genau anzeigt, wohin du zielen musst. Zwar sind die Belohnungen in Form von Forschungspunkten geringer, doch die unglaublich fehlerverzeihende Lernumgebung macht das Spiel zum perfekten Spielplatz für deine ersten 10 bis 20 Stunden.

Realistische Gefechte

Ein MiG-29-Kampfflugzeug fliegt mit eingeschalteten Nachbrennern tief über eine herbstliche Landschaft

Hier kommt die semi-realistische Fahrzeugphysik erst richtig zum Tragen. Verabschiede dich von Zielmarkierungen und Namen von Gegnern; das Spiel erfordert dieselbe Geduld, die du auch in den besten taktischen Shooter-Spielen brauchst. 

Panzer müssen manuell entfernungsgemessen, mit präzisen Flankenwinkeln angegriffen und mit fundiertem Wissen über Schwachstellen zerstört werden. Flugzeuge verlieren unterdessen bei Kurven realistisch Energie, und zu starkes Ziehen kann dazu führen, dass dein Pilot aufgrund intensiver G-Kräfte vollständig das Bewusstsein verliert. 

Die Lernkurve steigt steil an, aber du erhältst dafür deutlich bessere Matchmaking-Belohnungen und Fortschritte. Das macht diesen Modus zum entscheidenden Schwerpunkt in einem „War Thunder“-Test, sobald du die Grundlagen beherrschst. 

Simulator-Kämpfe

Cockpit-Perspektive aus der Ich-Perspektive eines Kampfflugzeugs, das ein feindliches Flugzeug verfolgt

Der Simulator-Modus ist eine ganz andere Welt: Das HUD wird komplett entfernt und das Flugzeug auf eine starre Perspektive aus dem Cockpit beschränkt. Es ist zweifellos das immersivste Erlebnis in diesem gesamten War Thunder-Test, aber auch das am wenigsten zugängliche.

Wer hier Luftkämpfe bestreiten will, benötigt praktisch einen speziellen Joystick oder eine komplette HOTAS-Ausrüstung, um gegen erfahrene Spieler überhaupt mithalten zu können. Interessanterweise gibt es trotz des extrem hohen Schwierigkeitsgrades keine nennenswerten Bonusbelohnungen gegenüber dem Realistischen Modus. 

Er ist ausschließlich für Hardcore-Simulationsfans mit spezieller Hardware gedacht, nicht für jemanden, der die klassische taktische Steuerung sucht, wie man sie aus den besten „Total War“-Spielen kennt.


Meine Empfehlung: Beginne ausschließlich in Arcade-Kämpfen, um zu lernen, wie die modularen Fahrzeugschadensmodelle funktionieren. Sobald du dich sicher fühlst, wage den Sprung zu realistischen Kämpfen. Mit diesem Übergang beginnt das eigentliche Spiel, und hier verbringt die überwiegende Mehrheit der aktiven Spieler ihre Zeit.


Lernkurve bei War Thunder: Wie schwer ist der Einstieg?

Moderner Panzer, der ein verschneites Schlachtfeld durchquert, während Rauch aus dem Turm aufsteigt

Ich will ganz ehrlich sein: War Thunder hat eine der steilsten Lernkurven im Free-to-Play-Bereich. Die schiere Menge an Inhalten ist für einen Neuling unglaublich überwältigend. Ich spreche hier von 10 Nationen, über 2.500 historisch nachgebildeten Fahrzeugen, drei völlig getrennten Kampffzweigen und riesigen individuellen Forschungsbäumen. 

Das ist eine Menge zu verdauen, und die rudimentären Tutorials im Spiel decken nur die allergrundlegendsten Grundlagen wie Bewegen und Schießen ab, während komplexe Spielmechaniken völlig unerklärt bleiben. Es ist keine Überraschung, dass sich neue Spieler während ihrer ersten paar Spielsitzungen regelmäßig völlig verloren fühlen.

Wenn du die ersten Stunden tatsächlich überstehen willst, ist der schnellste Einstieg der „Ground Forces Arcade“-Modus. Die integrierten Durchschlagbarkeitsanzeigen zeigen dir genau, wohin du zielen musst, das Fahrverhalten der Fahrzeuge ist nachsichtig, und kurze Matches ermöglichen es dir, schnell aus Fehlern zu lernen. 

Ich empfehle dringend, eine anfängerfreundliche Nation wie die USA, Deutschland oder die UdSSR auszuwählen, bis Rang III bei einem einzigen Zweig zu bleiben und sich intensiv auf YouTube-Anleitungen aus der Community sowie das offizielle Wiki zu stützen.

Ein kurzer Hinweis, falls du dies als Konsolenspieler liest: Die Navigation durch die überladene Benutzeroberfläche mit einem Controller erschwert die Bedienung zusätzlich. Die Menüs wurden eindeutig für Maus und Tastatur konzipiert, also nimm dir ein paar Matches Zeit, um dich an die Benutzeroberfläche zu gewöhnen, bevor du entscheidest, ob das Spiel etwas für dich ist.

War Thunder PS5-Test: Leistung auf der Konsole und Spielgefühl

Ein Doppeldecker, der hoch über dem Ozean ein feindliches Flugzeug verfolgt, dessen Maschinengewehre sich verklemmt haben

Wer nach einem umfassenden War Thunder PS5-Test aus Konsolenperspektive sucht, wird feststellen, dass sich die meisten Berichte ausschließlich auf den PC beziehen. Das ist schade, denn die PlayStation-5-Portierung ist keineswegs nur ein nachträglicher Einfall.

Auf einer Standard-PS5 liefert das Spiel eine atemberaubende, festgelegte 4K-Auflösung bei 60 fps. Wenn man auf die PS5 Pro umgestiegen ist, skaliert das Spielerlebnis auf 120 Hz bei 4K, mit einer massiven Steigerung der Grafikleistung um 45 % bei gleichbleibenden Bildraten.

Diese hervorragende Optimierung machte das Spiel zu einem von über 50 optimierten Titeln, die die PS5 Pro bereits zum Start unterstützten.

Das Eintauchen in das Spiel wird dank des DualSense-Controller deutlich verbessert. Das Spiel nutzt nativ haptisches Feedback und adaptive Trigger, was bedeutet, dass das Dröhnen von Fahrzeugmotoren und intensive Turbulenzen im Flugzeug weit nuancierter in deine Hände übertragen werden als bei gewöhnlichen Vibrationsmotoren.

Was den Multiplayer-Modus betrifft, so werden Sie direkt in plattformübergreifende Server mit PC- und Xbox-Spielern geworfen. Zwar wurde die Benutzeroberfläche für einen Controller angepasst, doch die Navigation durch die unglaublich überladenen Menüs ist im Vergleich zum PC eine echte Feuerprobe

Sollte dir die Controller-Anordnung einmal zu unübersichtlich erscheinen, kannst du einfach eine USB-Tastatur und eine Maus anschließen und so eine klassische PC-Konfiguration nutzen, die dir die präzise Zielsteuerung bietet, die du von den besten Third-Person-Shootern erwartest.

War Thunder Xbox-Test: Leistung und Funktionen auf der Series X|S

Torpedoboot auf See mit einem aktiven Bildschirmmenü für Reparaturen und Brandbekämpfung

Bei der Suche nach einem speziellen War Thunder-Test für die Xbox stellt sich heraus, dass es praktisch keine konsolenspezifischen Analysen gibt. Das wollen wir ändern , indem wir vergleichen, wie das Spiel im Vergleich zu einem War Thunder-Test für die PS5 abschneidet. Auf der Xbox Series X kann das Spiel mit der Konkurrenz-Hardware mithalten und liefert eine gestochen scharfe, festgelegte 4K-Auflösung bei 60 fps.

Wenn ihr auf der kompakteren Xbox Series S spielt, könnt ihr eine sehr respektable 1440p-Auflösung erwarten, während die gleichen flüssigen 60 fps beibehalten werden. Egal, welche Konsole ihr nutzt, ihr spielt auf vollständig plattformübergreifenden Servern zusammen mit PC- und PlayStation-Piloten.

Profi-Tipp

Während das Kern-Gameplay und der Zugriff auf Inhalte plattformübergreifend identisch sind, können die Preise für Premium -„Golden Eagles“ in den verschiedenen Stores variieren. Schau dir unbedingt die Sonderangebote auf Eneba an, bevor du dein nächstes Premium-Starterpaket kaufst, um etwas Geld zu sparen.

Das Spiel steht als völlig kostenloser Download direkt im Microsoft Store zur Verfügung. Da es bereits kostenlos spielbar ist (F2P), ist es zwar nicht in den regulären Katalog-Rotationszyklus eingebunden, aber du kannst dennoch mit jeder Basisstufe des Xbox Game Pass problemlos darauf zugreifen. Das Gameplay ist vollständig auf den Xbox-Controller abgestimmt und nutzt genau dasselbe kompakte UI-Layout wie auf anderen Konsolen. 

Die native Plug-and-Play-Unterstützung für Xbox-kompatible Flugsteuerungen wie den Thrustmaster T.Flight verwandelt den Kampf in ein fesselndes Cockpit-Erlebnis. Auf Standard-Controllern reagiert die Tastenbelegung während des Spiels unglaublich schnell, sodass Konsolenpiloten problemlos mit der Präzision von PC-Spielern mithalten können.

Das F2P-Modell: Ist „War Thunder“ ein „Pay-to-Win“-Spiel?

Ein Panzer in Wüstentarnfarbe, der neben einem großen, rostigen Lagertank auf einer kargen Karte steht

Kurze Antwort: War Thunder ist streng genommen kein „Pay-to-Win“-Spiel, aber es ist stark auf „Pay-to-Progress“ ausgerichtet.

Man kann alles kostenlos herunterladen und theoretisch jedes einzelne Fahrzeug allein durch Grinden freischalten. Das Spiel basiert jedoch auf zwei unterschiedlichen Währungen – „Silver Lions“, die man in Matches verdient, und „Golden Eagles“, die man mit echtem Geld kauft.

Um herauszufinden, wie gut sich „War Thunder“ für Einsteiger eignet, oder um einige der tiefgründigsten Spielmechaniken unter den besten Zweiten-Weltkriegs-Spielen zu erleben: Matches der unteren und mittleren Ränge (Ränge I–V) machen wirklich riesigen Spaß, ohne dass man einen Cent ausgeben muss. Geschicklichkeit, Kartenkenntnis und Vertrautheit mit den Fahrzeugen zählen weitaus mehr als der Geldbeutel.

Wo Geldausgaben den größten Unterschied machen, ist der Spielfortschritt. Premium-Zeit und Premium-Fahrzeuge erhöhen die Erträge an Forschungspunkten und Silberlöwen erheblich, sodass zahlende Spieler neue Fahrzeuge viel schneller freischalten können. Ohne diese Boni kann es Hunderte von Stunden dauern, bis man moderne Panzer und Jets der obersten Stufe erreicht.

Einige Premium-Fahrzeuge sind sehr stark und übertreffen gelegentlich ihre Gegenstücke aus dem Technologiebaum, bis Änderungen am Balancing vorgenommen werden, aber sie sind nicht durchweg unschlagbar. Die meisten Aufstellungen der höchsten Stufe basieren nach wie vor auf Fahrzeugen, die über die regulären Forschungsbäume erworben wurden.

Wenn es Ihr Ziel ist, den Kern des Spiels zu genießen, ist „War Thunder“ ein lohnenswertes Free-to-Play-Spiel. Wenn es Ihr Ziel ist, Inhalte der höchsten Stufe schnell zu erreichen und regelmäßig zu spielen, verschafft das Ausgeben von Geld einen erheblichen Vorteil beim Spielfortschritt, wodurch das Spiel eher ein „Pay-to-Progress“- als ein echtes „Pay-to-Win“-Spiel ist.

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War Thunder – Bewertung und Fazit: Für wen ist das Spiel geeignet (und für wen nicht)?

Startbildschirm der PlayStation 5 mit der Spielkachel für „War Thunder“ und dem Hintergrundbild
  • Grafik & Leistung 8/10: Beeindruckend bei hohen Einstellungen. Bietet 4K/60 fps auf PS5 und Xbox Series X sowie bis zu 120 Hz auf PS5 Pro.
  • Spieltiefe 9/10: Drei umfangreiche, unterschiedliche Kampfzweige und physikbasierte Erfassung von Strukturschäden.
  • Inhalt & Spielzeit 9/10: Über 2.500 legendäre Fahrzeuge aus 10 Ländern weltweit, unterstützt durch ein Jahrzehnt regelmäßiger Updates.
  • Zugänglichkeit 5/10: Eine gnadenlose Lernkurve. Der Arcade-Modus gleicht das zwar etwas aus, doch die schiere Menge an Spielmechaniken überfordert Neulinge leicht.
  • F2P-Modell / Preis-Leistungs-Verhältnis 6/10: In den mittleren Stufen macht es wirklich riesigen Spaß, aber der zermürbende Grind in den obersten Stufen setzt einen aktiv unter Druck, Geld auszugeben.

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Externer Konsens: OpenCritic 75/100 („Stark“). Die Steam-Bewertungen liegen insgesamt fest im Bereich „Meist positiv“.

Das Fazit: Bist du bereit für den Einsatz?

  • Du solltest das Spiel spielen, wenn: Du dich nach tiefgehenden, hochgradig taktischen Fahrzeugkämpfen sehnst und die nötige Geduld mitbringst, um komplexe Flugmodelle und ballistische Winkel zu erlernen. Es ist außerdem perfekt, wenn du gerne langfristig Fahrzeuge sammelst und vollkommen zufrieden bist, ganz ohne Kosten in hochkompetitiven mittleren Tier-Klassen zu spielen.
  • Du solltest das Spiel meiden, wenn: Du einfach nur einen schnellen, lockeren Arcade-Shooter zum Entspannen suchst, keinerlei Geduld für langwieriges Grinden von Ressourcen hast oder erwartest, in modernen Stealth-Jets der obersten Stufe wettbewerbsfähig zu bleiben, ohne Geld auszugeben.

Letztendlich ist das Fazit dieser „War Thunder“-Rezension unglaublich einfach: Dies ist zweifellos eines der besten kostenlosen Militärspiele auf dem Markt – vorausgesetzt, du gehst klug an die Sache heran. Ladet es herunter, spielt fünf Stunden lang „Ground Forces Arcade“ und schaut, ob es euch fesselt. Es kann sich problemlos gegen die absolut besten Fahrzeugkampftitel auf dem Markt behaupten und hat sich seinen legendären Status voll und ganz verdient.

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Häufig gestellte Fragen

Ist „War Thunder“ ein gutes Spiel?

Ja, es ist hervorragend, wenn man sich nach tiefgehenden, physikbasierten Fahrzeugkämpfen sehnt. Das modulare Schadenssystem und die riesige Auswahl bieten ein unvergleichliches Erlebnis für Militärfans, auch wenn die steile Lernkurve und der intensive Grind Gelegenheitsspieler abschrecken können.

Wie lautet die Bewertung von War Thunder auf Bewertungsportalen?

Das Spiel hält auf OpenCritic einen stabilen Wert von 75/100. Gleichzeitig liegt seine beeindruckende Gesamtbewertung durch die Community auf Steam bei einer Zustimmungsrate von 71 % („überwiegend positiv“) – basierend auf Hunderttausenden von Nutzerbewertungen.

Ist „War Thunder“ kostenlos spielbar oder ein „Pay-to-Win“-Spiel?

Der Download ist komplett kostenlos; der Schwerpunkt liegt eher auf kostenpflichtigen Fortschritten als auf strengen „Pay-to-Win“-Mechaniken. Man kann problemlos ein ausgewogenes, wettbewerbsorientiertes Spielerlebnis in Schlachten der mittleren Stufe aus dem Zweiten Weltkrieg genießen, ohne einen Cent auszugeben, doch moderne Jet-Kämpfe der obersten Stufe erfordern praktisch finanzielle Investitionen.

Ist „War Thunder“ für 12-Jährige geeignet?

Ja, es trägt die PEGI-12- und die ESRB-Teen- Einstufung. In den Gefechten gibt es keine expliziten Blut- oder Gewaltdarstellungen; stattdessen wird angegeben, dass die Fahrzeugbesatzung lediglich „ausgeschaltet“ wurde. Eltern sollten lediglich den aktiven Multiplayer-Text-Chat und die Elemente im Ingame-Shop im Auge behalten.

Wie viele Stunden braucht man, um War Thunder zu 100 % durchzuspielen?

Praktisch gesehen Tausende von Stunden. Bei über 2.500 realen Fahrzeugen aus 10 verschiedenen Nationen ist es nahezu unmöglich, alles kostenlos freizuschalten. Am meisten Spaß macht das Spiel, wenn man sich persönliche Ziele für bestimmte Epochen setzt, anstatt traditionelle Abschlussmarken zu jagen.

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Claudia Cayama

Contributing Writer | Love for Lore and World-Building